Die KLB auf dem 14. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung

Am 20. und 21. Januar 2021 findet das 14. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung: „Alles digital oder doch wieder ‚normal‛? Neue Formen von Arbeit und Teilhabe als Chance für die ländlichen Räume” statt, dieses Mal ebenfalls digital – und die KLB Deutschland ist dabei!     Mit zwei Fachforen widmen wir uns Themen, die sich für uns im vergangenen Jahr mit seinen so wichtigen Erfahrungen und Möglichkeiten ergeben haben:

Das Fachforum 16 am Mittwoch, dem 20. Januar 2021 von 15:00 – 17:00 Uhr

Regional-digital: ein starkes Team!

Dezentrale Strukturen in der Nahrungsmittelversorgung sind elementare Stabilitätsfaktoren nicht nur in Krisenzeiten. Im Jahr 2020 erhielt Regionalität eine neue Bedeutung und Wertschätzung. Diese gilt es zu erhalten, digital zu stützen und zu fördern und das worldwideweb als Instrument für ein neues Miteinander zu nutzen. Es werden Praxisbeispiele vorgestellt, die sich der regionalen Versorgung, der Stärkung der heimischen Landwirtschaft, der Nachhaltigkeit von Lebensmitteln und den Produzenten und Händlern vor Ort widmen. Welche ökonomischen, ökologischen, sozialen und organisatorischen Vor- und Nachteile haben bereits erarbeitete digitale Werkzeuge und Prozesse? Was benötigen die Beteiligten, um in der Wertschöpfungskette wirksam zu sein?

 Mit uns diskutieren:

 Ein Überblick: Digitale Ökosysteme in der Regionalvermarktung

Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Zentrum Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin

 Regionalität bekommt ein Gesicht: Digitalisierung der Wertschöpfungskette zur Transparenz der

Lieferbeziehungen

Alexander Treml, Regiothek, Uni Passau

 Die Marktschwärmer: Online-Verkauf mit der persönlichen Atmosphäre eines Bauernmarktes

Jacques Wecke, Marktschwärmer Deutschland

 Bauernbox: Mit dem Genossenschaftsgedanken regionale Vielfalt fördern

Annika Ahlers, Münsterländer Bauernbox e.G. (IG), Münster

Dieses Fachforum findet in Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. statt.

Das Fachforum 22 am Donnerstag, dem 21. Januar 2021 von 10:00 – 11:00 Uhr stellt die Frage

Was ist schon normal? Das Beste aus 2 Welten für gelingende Begegnung!

Das vergangene Jahr war geprägt vom „social distancing“. Plötzlich war der Nachbar genauso weit weg, wie der Enkel im Auslandsstudium. Lange geplante Veranstaltungen wurden abgesagt. Einige konnten damit gut umgehen, haben über die digitalen Medien einen neuen Weg der Kommunikation entdeckt. Andere haben die Einsamkeit verstärkt gespürt und menschliche Begegnung vermisst, auch wenn sie digital verknüpft waren. Wieder andere hatten gar keine Chance auf digitales Miteinander, ihnen fehlte der Zugang zur Technik – wodurch auch immer. Und gleichzeitig wurde viel Kreativität freigesetzt. Wie können Verbände und Gruppierungen, deren Arbeit davon geprägt ist, engen persönlichen Kontakt zu den Menschen zu haben und Begegnung zu leben, künftig gelingende Begegnung gestalten? Wie können sich Verbände und Vereine künftig „hybrid“ aufstellen, wenn beides – digital und analog – erfolgreich eingesetzt werden soll?

Wir, die KLB Deutschland und der Evangelische Dienst auf dem Land (EDL), unser Kooperationspartner bei diesem Fachforum, nähern uns diesen Fragen gemeinsam mit:

 Annegret Zander von der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck und Initiatorin von DorfMooc

 Professor Andreas Büsch, Professor für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaften,

KH Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienpädagogik der Deutschen Bischofskonferenz.

Anmeldungen sind möglich unter folgendem Link:

https://www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de/14-zukunftsforum-laendliche-entwicklung-2021/anmeldung/?L=0