Aktuell

Erntekrone für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

KLB und EDL freuten sich zusammen mit den landwirtschaftlichen Berufsständen die alte Tradition der Übergabe der Erntekrone an den Bundespräsidenten im schönen Ribbeck zu feiern. Weiterlesen …

Gemeinsame Erklärung von KLB, EDL, dlv und DBV zu Erntedank 2019

Gemeinsam geht’s besser – Ohne Europa geht nichts!

Erntedank ist ein Innehalten am Ende der Erntezeit. Mit der Erntedankerklärung möchten KLB, EDL,dlv und DBV in diesem Jahr den ländlichen Räumen in Europa eine Stimme verschaffen und zum Nachdenken darüber einladen, wie wichtig der Dialog für das Zusammenleben der Menschen in Europa ist. Die gemeinsame Agrarpolitik ist wesentlich für die ländlichen Regionen und ihre Stärkung. Die ländliche Entwicklung ist eine der wichtigsten Aufgaben Europas.

Hier die gemeinsame Erntedankerklärung für 2019 der ländlichen Organisationen beider christlicher Kirchen – die Katholische Landvolkbewegung (KLB) und der Evangelische Dienst auf dem Lande (EDL) – mit dem Deutschen LandFrauenverband (dlv) und dem Deutschen Bauernverband (DBV)   Erntedank 2019_von KLB_EDL_dlv_DBV

 

„Humusaufbau und Agroforst für eine klimagerechte Landwirtschaft“

Die KLB Deutschland unterstützt den offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, den Sarah Schulte-Döinghaus (KLJB-Bundesvorsitzende) und Niklas Wagener (Mitglied des Bundesvorstands der Grünen Jugend) formuliert haben. Sie fordern:

  1. Die Einhaltung des 1,5°-Ziels in der Landwirtschaftspolitik.
  2. Die Anerkennung und die Förderung der Umweltleistungen der Landwirtschaft:
    Vom CO2-Emittenten zur CO2-Senke.
  3. Degradierungsprozesse auf Acker- und Grünlandstandorten aufzuhalten.
  4. Die Förderung von Agroforst-Flächen.

Die Details zu den Forderungen finden Sie im vollständigen offenen Brief: Offener Brief an Klöckner_Humusaufbau und Agroforst

https://www.kljb.org/2019/09/16/klimagerechte-landwirtschaft-jetzt/

Aufruf der KLB Deutschland zur “Fridays for Future Demonstration” am 20.09.2019

Am 20. September tritt das Klimakabinett der Bundesregierung zu einer entscheidenden Sitzung zusammen. Der KLB Bundesvorstand hofft auf klare und zukunftsweisende Beschlüsse. Außerdem beginnt am 23. September der UN-Klimagipfel in New York. Die globale Bewegung „Fridays for Future“ ruft alle Generationen auf, am 20. September gemeinsam für mehr Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Überall auf der Welt werden sich Hunderttausende Menschen den Protesten anschließen. Unter den Protestierenden sind auch viele Christinnen und Christen, denn die Bewahrung der Schöpfung ist ein Grundanliegen unseres Glaubens und braucht unsere konkrete Tat. So rufen wir auf, an den auch regional stattfindenden Klimademos am 20.09.2019 teilzunehmen. Als KLB Verband machen wir nach außen deutlich, dass wir als Christen mit dabei sind. Als Christinnen und Christen können wir uns mit all unseren vielfältigen Möglichkeiten für den Klimaschutz einsetzen, wenn es darum geht, mehr für den Umwelt- und Klimaschutz zu tun und so mitzuhelfen, die Schöpfung zu bewahren.

Aufruf der KLB Deutschland zur "Fridays for Future Demonstration" am 20.09.2019

Bild:Simon Bierfreund

 

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“Rettet die Bienen”

Als Aufruf zum Dialog versteht sich die gemeinsame Stellungnahme kirchlicher Landorganisationen zum Volksbegehren “Rettet die Bienen”.
Obwohl das Grundanliegen befürwortet wird, sehen die Unterzeichner weitreichende Konsequenzen für Landwirtschaft und Gesellschaft, die
nicht näher betrachtet werden. Weiterlesen …

Positionspapier der KLB Passau zu “Landwirtschaft und Klimaschutz”

Die KLB setzt sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Es gilt, die Erde, “unser gemeinsames Haus” für alle jetzt lebenden Menschen und die zukünftigen Generationen so zu bewahren, dass ein menschenwürdiges Leben möglich ist. Die fortschreitende Erderwärmung stellt dieses Ziel grundlegend in Frage. Daher hat die KLB Passau bei ihrer letzten Diözesanversammlung ein Positionspapier zum Thema “Landwirtschaft und Klimaschutz” beschlossen.  Positionspapier der KLB Passau zu "Landwirtschaft und Klimaschutz"
Das Positionspapier finden Sie hier:

 

Kükenschreddern: Katholisches Landvolk bedauert Urteil

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) bedauert die fortbestehende Erlaubnis des Kükentötens, sieht aber auch positive Aspekte eines entsprechenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts. „Wir lehnen das Töten männlicher Küken aus rein ökonomischen Gründen ab“, sagte die stellvertretende KLB-Bundesvorsitzende Bettina Locklair auf Anfrage von „Kirche-und-Leben.de“. Zugleich begrüßte sie, dass die Erlaubnis nur noch für eine Übergangszeit besteht.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte am Donnerstag entschieden, dass Legehennenbetriebe männliche Küken weiterhin kurz nach dem Schlüpfen töten dürfen. Die Aufzucht von Hähnen, die keine Eier legen und kaum Fleisch für die Mast ansetzen, ist für die Betriebe unwirtschaftlich.

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“Europa aus Trümmern entstanden, droht es im Populismus zu versinken?”

"Europa aus Trümmern entstanden, droht es im Populismus zu versinken?"

Am 25.05.2019 hielt unsere Bundesvorsitzende Nicole Podlinski zum 65. Stiftungsfest der Aachener Unitas Vereine die

Festrede zum Thema “Europa aus Trümmern entstanden, droht es im Populismus zu versinken?”

Die gesamte Rede finden Sie in angehängter pdf-Datei.

Europavortrag Unitas Aachen 25.05.2019 NP

KLB unterstützt „Fridays for Future“

Pressemitteilung 22. Mai 2019

Die Katholische Landvolkbewegung Deutschland solidarisiert sich mit „Fridays for Future“

Mit Protestaktionen in mehr als 100 Ländern und allein in Deutschland in fast 200 Orten setzen hunderttausende Schülerinnen und Schüler seit Wochen ein eindrucksvolles Zeichen für ein konsequenteres Eintreten gegen die Klimakrise und für eine sichere Zukunft.

Gemeinsam mit 15 Landeskirchen, kirchlichen Einrichtungen und Organisationen im Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit zollt die Katholische Landvolkbewegung Deutschland den Schülerinnen und Schülern großen Respekt und unterstützt die Anliegen der jungen Generation. Weiterlesen …

Die Zukunft bäuerlicher Familienbetriebe sichern!

Mit wertschätzenden Debatten gemeinsame Perspektiven entwickeln.

Dieser Appell der KLB Deutschland wurde auf der diesjährigen Bundesversammlung in Steingaden verabschiedet:

 Die in der Katholischen LVHS Wies tagende Bundesversammlung der Katholischen Landvolkbewegung Deutschlands (KLB) sieht die Sorgen und Nöte, die derzeit Bauernfamilien in Deutschland umtreiben. Viele in der Landwirtschaft Tätige haben das Gefühl, dass eine wachsende Zahl von Menschen ihre Arbeit auf den Höfen und Feldern nicht mehr verstehen, ihnen zum Teil misstrauen. Sie spüren, dass diese Entwicklungen sie stark berühren und ihr Selbstverständnis als Bauernfamilien in Frage stellen. Immer häufiger ist die Folge Frustration, Resignation und daraus die bittere Entscheidung, für sich und die nächste Generation keine Zukunft mehr in der Landwirtschaft zu sehen. Dies sind überwiegend bäuerliche Familienbetriebe, für deren Erhalt sich die KLB in ihrem Leitbild einsetzt. Weiterlesen …