Aktuell

Stellenausschreibung der LVHS “Schorlemer Alst” in Warendorf-Feckenhorst

In der Katholischen Landvolkshochschule “Schorlemer Alst” in Warendorf-Freckenhorst ist zum 01. Dezember 2020 die Stelle eines hauptamtlichen pädagogischen Mitarbeiters (m/w/d) zu besetzen. Nähere Informationen finden Sie im Anhang.

LVHS_pädagogischer Mitarbeiter

PM Der KLB zu – Patente auf Saatgut: Präsident des EPA beendete unbemerkt das Moratorium

Gemeinsam mit gut 30 weiteren Organisationen appelliert die KLB Deutschland an die Bundesjustizministerin Lamprecht dies zu unterbinden.

Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der Präsident des Europäischen Patentamtes (EPA) Antonio Campinos das Moratorium zur Prüfung von Patenten auf Pflanzen und Tiere beendet. Die Prüfung entsprechender Patentanträge war Anfang 2019 ausgesetzt worden, weil das EPA widersprüchliche Entscheidungen zu Patenten auf Saatgut aus konventioneller Züchtung gefällt hatte. Die Entscheidung des Präsidenten wurde jetzt getroffen, bevor alle entscheidenden Fragen geklärt wurden. So herrscht insbesondere Verwirrung darüber, wie herkömmliche Zuchtverfahren definiert sind. Diese werden im Patentrecht als ‚im Wesentlichen biologisch‘ bezeichnet und sind von der Patentierung ausgenommen.

Im Schreiben an die Ministerin fordern die Organisationen, diese Fehlentwicklung zu stoppen. Die Bundesregierung soll dafür ihren Platz im Verwaltungsrat des EPA nutzen, der über die korrekte Auslegung der Patentgesetze wacht. Zudem soll der Patentschutz für gentechnische Verfahren so begrenzt werden, dass er sich nicht auch auf alle anderen Pflanzen und Tiere mit entsprechenden züchterischen Merkmalen erstreckt. Zudem muss jegliches Zuchtmaterial und jegliche herkömmliche Zuchtmethode von der Patentierung ausgenommen sein. Weiterlesen …

“Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation”

„An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.“

"Bayernplan für eine sozial-ökologische Transformation"

Bild: Bierfreund, Simon

 

Begründung

Wir, die Unterzeichnenden, beobachten, dass Corona, Klimawandel, Artensterben, Ungleichheit mit einhergehender sozialer Desintegration und wachsendem Populismus sowie andere Alarmsignale unserer Zeit sich überlagern und wechselseitig verstärken. Dies legt nahe, dass viele dieser Phänomene eine gemeinsame Ursache haben: Die gegenwärtige, neoliberale Art und Weise, Wirtschaft und Gesellschaft zu organisieren, in deren Folge die Gesellschaft sich polarisiert, natürliche Ressourcen übernutzt und verschmutzt, Lebensräume verkleinert, Pandemien Wege  bereitet werden usw. Wir sind überzeugt, dass die Auswüchse der „Hyperglobalisierung“ zurückgefahren werden müssen und sehen uns in Übereinstimmung mit Entwicklungshilfeminister Gerd Müller, der zum Tag der Erdüberlastung am 03.05.2020 sagte: „Die Corona-Krise ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen. Ein Auslöser der Pandemie liegt auch am Raubbau an der Natur… Deshalb müssen wir umdenken und können nicht einfach zur Normalität der Globalisierung zurückkehren.“ Weiterlesen …

Namen der (Erst)Unterzeichnenden des Bayernplan’s

Nachstehend die Namen der (erst)unterzeichnenden Organisationen/Institutionen und Einzelpersonen nach Kategorien (A-Z):

EineWelt, Entwicklung, Flucht, Asyl

Organisationen

  1. Campus Asyl Regensburg, für den Vereinsvorstand Hermann Josef Eckl, Erstunterzeichnung
  2. EMAS (Escuela móvil aguas y saneamiento básico) International, Dr. Josef Fuchs,     2. Vorsitzender, Erstunterzeichnung
  3. Eine Welt Laden Fürth e.V., Andreas Schneider, 1. Vorsitzender, Erstunterzeichnung
  4. Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Dieter Müller SJ, Koordinator Bayern, Erstunterzeichnung
  5. Jesuitenmission, P. Klaus Väthröder SJ, Direktor, P. Dr. Jörg Alt SJ, Träger des Augsburger Wissenschaftspreises 2004, Initiator, Erstunterzeichnung
  6. matteo – Kirche und Asyl e.V., Stephan Reichel, 1. Vorsitzender, Erstunterzeichnung
  7. Mission EineWelt, Erstunterzeichnung
  8. Missionsärztliches Institut Würzburg, Michael Kuhnert, Geschäftsführer, Erstunterzeichnung
  9. Nord-Süd-Forum Fürstenfeldbruck, Dr. Walter Ulbrich, Sprecher, Erstunterzeichnung

Personen

  1. Dr. D. Stoller, StDir i.R., Arbeitskreis für Entwicklungspolitik und Selbstbesteuerung, Lindau, Erstunterzeichnung

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PM Der KLB zur aktuellen Situation in den Schlachthöfen

Die Situation in den Schlachthöfen muss unverzüglich zugunsten der Menschen geändert werden.

Nur neue Regeln zu schaffen, reicht nicht aus! Wir alle müssen unser Verhalten ändern und Billigfleisch ablehnen.

Die ersten Fälle von Corona in einzelnen Schlachtbetrieben vor wenigen Wochen haben zwar dazu geführt, dass die Bundesregierung schnell und folgerichtig Regelungen geschaffen hat, mit denen zukünftig Missstände verhindert werden sollen. Allerdings zeigt die jetzige Situation im Kreis Gütersloh, dass dies allein nicht reicht. Jetzt müssen die Menschen dort persönlich die Folgen von verantwortungslosem Handeln anderer tragen und einen erneuten Lockdown hinnehmen. Weiterlesen …

Mai-Andachaten zu Ehren Marias

… auch wenn es inzwischen vielfältige Lockerungen in der Zeit der Corona-Pandemie gibt und Gottesdienste wieder gefeiert werden können, so scheuen sich doch einige von uns vielleicht, diese Möglichkeiten zu nutzen. Weiterlesen …

Gemeinsame Vorschläge zur GAP von EDL und KLB

Die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB) und der evangelische Dienst auf dem Land (EDL) haben sich intensiv mit der Neuausrichtung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik befasst. In der jetztigen Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig eine regionale Wirtschaft und insbesondere eine regionale Versorgung mit Lebensmittel ist. Hierzu tragen die bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland in großem Maße bei. Sie gilt es auch bei der Neuausrichtung der GAP zu stützen.

Auf der Basis unseres Leitbildes einer nachhaltigen Landwirtschaft in ökonomischer, sozialer und ökologischer Dimension und mit dem Fokus auf die bäuerliche Landwirtschaft mit inhabergeführten Betrieben, die eigenverantwortlich arbeiten und sich einer auf zukünftige Generationen ausgerichteten Erzeugung von Mitteln zum Leben, einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise, dem Schutz der Umwelt, dem Erhalt der natürlichen Artenvielfalt und dem Respekt vor den Mitgeschöpfen und der Schöpfung verantwortlich fühlen, haben wir den vorliegenden Entwurf der EU-Kommission für eine neue europäische Agrarpolitik betrachtet und bewertet. Dabei ergeben sich aus unserer Sicht einige notwendige Änderungsbedarfe, die Sie in der angehängten Stellungnahme im Einzelnen finden.

Wir freuen uns, wenn wir damit die Diskussion zur Europäischen Agrarpolitik bereichern und die aus unserer Sicht dringend gebotene Berücksichtigung der Belange bäuerlicher Familienbetriebe fördern können.

Die gemeinsame Erklärung finden Sie in der pdf-Datei

Gemeinsame Vorschläge zur GAP KLB und EDL – final

 

„Humusaufbau und Agroforst für eine klimagerechte Landwirtschaft“

Die KLB Deutschland unterstützt den offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, den Sarah Schulte-Döinghaus (KLJB-Bundesvorsitzende) und Niklas Wagener (Mitglied des Bundesvorstands der Grünen Jugend) formuliert haben. Sie fordern:

  1. Die Einhaltung des 1,5°-Ziels in der Landwirtschaftspolitik.
  2. Die Anerkennung und die Förderung der Umweltleistungen der Landwirtschaft:
    Vom CO2-Emittenten zur CO2-Senke.
  3. Degradierungsprozesse auf Acker- und Grünlandstandorten aufzuhalten.
  4. Die Förderung von Agroforst-Flächen.

Die Details zu den Forderungen finden Sie im vollständigen offenen Brief: Offener Brief an Klöckner_Humusaufbau und Agroforst

https://www.kljb.org/2019/09/16/klimagerechte-landwirtschaft-jetzt/

“Rettet die Bienen”

Als Aufruf zum Dialog versteht sich die gemeinsame Stellungnahme kirchlicher Landorganisationen zum Volksbegehren “Rettet die Bienen”.
Obwohl das Grundanliegen befürwortet wird, sehen die Unterzeichner weitreichende Konsequenzen für Landwirtschaft und Gesellschaft, die
nicht näher betrachtet werden. Weiterlesen …

Positionspapier der KLB Passau zu “Landwirtschaft und Klimaschutz”

Die KLB setzt sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Es gilt, die Erde, “unser gemeinsames Haus” für alle jetzt lebenden Menschen und die zukünftigen Generationen so zu bewahren, dass ein menschenwürdiges Leben möglich ist. Die fortschreitende Erderwärmung stellt dieses Ziel grundlegend in Frage. Daher hat die KLB Passau bei ihrer letzten Diözesanversammlung ein Positionspapier zum Thema “Landwirtschaft und Klimaschutz” beschlossen.  Positionspapier der KLB Passau zu "Landwirtschaft und Klimaschutz"
Das Positionspapier finden Sie hier:
Berichte über den Dialog rund um das Positionspapier finden Sie auf der Website des Arbeitskreises Landwirtschaft der KLB Passau.