Monthly Archives: Oktober 2026

Erntedank – Dank auch und in diesem Jahr vor allem an alle Ehrenamtlichen in der KLB

Die KLB Deutschland heißt nun KLB – Katholischer Verband für die Menschen im ländlichen Raum. Damit wollen wir unter anderem zum Ausdruck bringen, dass uns die Menschen und die Begegnungen mit ihnen besonders am Herzen liegen. Begegnungen sind nur möglich, wenn es Menschen gibt, die sich auf den Weg machen, die ansprechbar sind, zuhören, Ideen haben und sie umsetzen, mit offenen Augen und Herzen präsent sind – und die dafür Zeit schenken.

Zu diesen Menschen gehören die Menschen, die in der KLB ehrenamtlich tätig sind!

Daher möchten wir Erntedank zum Anlass nehmen, Dir für ihr ehrenamtliches Engagement in der KLB und darüber hinaus herzlich zu danken. Für uns ist es nicht selbstverständlich, wie viel Zeit, Energie, Ideen und Herzblut sie einbringen. Viel zu selten zeigen wir, wie sehr wir dieses Engagement schätzen und wie dankbar wir dafür sind.
Ihr Einsatz ist ein wertvoller Beitrag zur KLB und zu unserer Gesellschaft. Mit ihrem verbandlichen, kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Engagement gestalten sie Gemeinschaft, stärken das Miteinander im ländlichen Raum und geben wichtige Impulse für Kirche und Gesellschaft. Sie machen die Anliegen der Menschen sichtbar, bringen Menschen miteinander ins Gespräch und setzen sich dafür ein, dass aus Ideen konkretes Handeln wird.
Wertschätzung für das Ehrenamt bedeutet für uns deshalb auch, sichtbar zu machen, was durch diese Menschen möglich wird: eine lebendige, vielfältige und engagierte KLB.
DANKE!

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Kirchliches Bündnis warnt vor Ausbremsen der Energiewende

Ökumenischer Appell fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen

Die KLB Deutschland ist Teil eines breiten Bündnisses aus Landeskirchen, kirchlichen Verbänden und Organisationen sowie Persönlichkeiten beider Konfessionen hat im Vorfeld der parlamentarischen Beratungen zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und zum Netzausbaupaket den „Ökumenischen Appell für eine gerechte Klima- und Energiepolitik“ veröffentlicht. Unterstützt wird der Aufruf von namhaften Vertreterinnen und Vertretern beider Kirchen, darunter die Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt und die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Irme Stetter-Karp. Darin äußern sie ihre Sorge über politische Vorhaben wie den aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung, die den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen und Deutschlands Abhängigkeit von fossilen Energien länger festschreiben könnten.

Die Landesbischöfin der Nordkirche und Schöpfungsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kristina Kühnbaum-Schmidt, betont den Handlungsbedarf mit Blick auf künftige Generationen und die Menschen im Globalen Süden: „Wir tragen Verantwortung für Gottes Schöpfung und für die Menschen, die auf sie angewiesen sind. Die vergangenen Monate haben erneut gezeigt, wie spürbar die Folgen der Klimaveränderungen bereits heute sind – für unsere Lebensgrundlagen und besonders für die Menschen im globalen Süden. Was wir jetzt unterlassen, belastet kommende Generationen.”

Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, unterstreicht die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für die Energiewende: „Dass die Bundesregierung einen Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas vorgelegt hat, war ein überaus richtungsweisender Schritt. Es entsteht eine zukunftsfähige Perspektive: Gelder fließen in lokale Wertschöpfung anstatt in teure fossile Importe. Treibhausgas-Emissionen sinken ebenso wie Abhängigkeiten. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und das Netzpaket gefährden jedoch diesen Weg. Wenn Anreize für Investitionen sinken, droht die Energiewende ausgebremst zu werden.“

Im Appell fordern die Unterzeichnenden die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, den Ausbau von Wind- und Solarenergie konsequent voranzutreiben, den Ausstieg aus fossilen Energien verbindlich abzusichern und die Energiewende sozial gerecht zu gestalten. Statt neuer fossiler Abhängigkeiten brauche Deutschland verlässliche politische Rahmenbedingungen für Klimaschutz, Investitionen und Versorgungssicherheit. Die Unterstützerinnen und Unterstützer appellieren an die Abgeordneten, die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und das Netzausbaupaket so zu gestalten, dass sie den Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem beschleunigen und nicht ausbremsen.

Den Appell finden Sie hier: oekumenischer-appell-energie-und-klimapolitik-2026