GAP Europäische Agrarpolitik

Studientag betont Gemeinwohlleistung der Landwirtschaft und fordert nachhaltige Landwirtschaftspolitik

Eine unter anderem mit dem ehemaligen Leiter der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), Prof. Dr. Peter Strohschneider, der Abteilungsleiterin Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH), Ministerialdirigentin Christel Jagst, und dem Vorsitzenden des Bund Naturschutzes (BUND) Bayern, Martin Geilhufe, hochkarätig besetzte Veranstaltung zur Zukunft der Landwirtschaft hat sich am Wochenende in Eichstätt mit der Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union befasst. Breite Einigkeit herrschte bei der Forderung nach einem weiterhin eigenständigen EU-Agraretat, wie ihn auch die Bayerische Landwirtschafsministerin Kaniber fordert, und darüber, dass die ökologischen und sozialen Leistungen der Bäuerinnen und Bauern honoriert werden müssen.

Die von Prof. Strohschneider geleiteten Gremien „Zukunftskommission Landwirtschaft“ (ZKL) und „Strategischer Dialog“ (SD) haben in den Jahren 2020 bis 2024 auf deutscher bzw. europäischer Ebene auf breiter gesellschaftlicher Basis konsensual Vorschläge für die zukünftige Ausrichtung der Ernährung und der Landwirtschaft erarbeitet und der Politik vorgelegt. Der am vergangenen Samstag gemeinsam von der Stabsstelle Schöpfung, Klima- und Umweltschutz im Bistum Eichstätt, dem Landesbildungswerk der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in Bayern e.V. und dem Bund Naturschutz Bayern verantwortete Studientag „Zukunft der Landwirtschaft – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!“, zu dem etwa 90 Teilnehmende aus ganz Bayern gekommen waren, versuchte herauszuarbeiten, in wieweit die aktuelle Landwirtschaftspolitik diese Leitlinien aufgreift. Dabei nahm die Veranstaltung insbesondere die aktuellen Pläne der EU für die Ausrichtung der der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 in den Blick.

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