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BDP, BDM, Bioland, BÖLW, DBV, die Bevollmächtigte des Rates der EKD, KLJB und KLB veröffentlichen ein gemeinsames Positionspapier
Nach einem längeren Diskurs unter Moderation und Leitung der KLB und dem Kommissariat der Bischöfe in Berlin haben sich BDP, BDM, Bioland, BÖLW, DBV, die Bevollmächtigte des Rates der EKD, KLJB und KLB auf eine gemeinsame Position zur Einschränkung von Biopatenten geeinigt. Anlass waren die aktuellen Diskussionen zur Deregulierung der sog. neuen Gentechniken (NGT) auf EU-Ebene, die kurz vor dem Abschluss im Trilogverfahren stehen. Auch wenn sich die Beteiligten bei der Bewertung von NGT´s nicht einig sind, so fanden sie doch mit Blick auf die Biopatente eine gemeinsame Position. Für ein zukünftiges, resilientes, nachhaltiges und produktives Ernährungssystem ist Vielfalt eine Grundvoraussetzung – Vielfalt von Saat- und Pflanzengut ebenso wie der ungehinderte Zugang dazu und die Vielfalt unterschiedlicher bäuerlicher/landwirtschaftlicher Betriebsformen und Pflanzenzuchtbetriebe. Weiterlesen …
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KLB Deutschland fordert im Trilog die Berücksichtigung von Wahlfreiheit, Koexistenz und die Einhaltung des Vorsorgeprinzips
In Brüssel wird über neue Regelungen für die sogenannten neuen Gentechniken (NGT) diskutiert. Sowohl nach dem Vorschlag der EU-Kommission als auch der Änderungen durch das EU-Parlament und den EU-Ministerrat sollen zukünftig nahezu 90 – 95 % der neuen Gentechnik-Pflanzen ohne Risikoprüfung angebaut und deren Produkte verkauft werden können. Derzeit wird im sog. Trilog nach einer gemeinsamen Lösung gesucht.
Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund hat die KLB Deutschland auf ihrer Bundesversammlung am Freitag im Kloster Heiligkreuztal ihre Position für eine gentechnikfreie Landwirtschaft erneuert. Mit dem Antrag des Verbandes katholisches Landvolk (VKL) Rottenburg-Stuttgart, der schon 2010 im Verfahren zum Gentechnikgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht mit seiner Expertise eingebunden war, werden die Triolog-Partner (EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Rat) aufgefordert, folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …
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Tagung zu kirchlichen Pachtflächen
am 14. und 15. April
in der Katholischen Akademie in Freiburg
Über 500.000 ha landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland sind im Eigentum der beiden christlichen Kirchen. In vielfältiger Weise treten die Kirchen für Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit ein. Der Umgang mit dem Grund und Boden im kirchlichen Eigentum bietet vielfältige Möglichkeiten und stellt gleichzeitig die Kirchen als Verpächter sowie die Landwirtinnen und Landwirte als Pachtende vor besondere Herausforderungen.
Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Deutschland lädt gemeinsam mit der KLB Freiburg und der Diözesanstelle für Schöpfung und Umwelt des Erzbistums Freiburg ein, die verschiedenen Aspekte in Vorträgen, Arbeitskreisen und im gemeinsamen Austausch zu beleuchten. Wir werden uns die Frage stellen, wie es gelingen kann, dass Kirche zusammen mit den Pächterinnen und Pächtern ihrer Flächen die Schöpfungsverantwortung ernst- und wahrnehmen kann. Vor allem werden wir beim Besuch guter Praxisbeispiele sehen, wie die Verpachtung kirchlicher Flächen den Schutz der Biodiversität und die Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden kann.
Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch!

Anmeldungen bitte über bundesstelle@klb-deutschland.de, Stichwort: „Kirchenland“ unter Angabe des Namens und der Kontaktdaten sowie mit oder ohne Übernachtung
Hier finden Sie das ausführliche Programm:
25-04-14 Einladung_Tagung_Kirchenland und Verpachtung

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Die Katholische Landvolkbewegung Deutschland ist seit dem 1. Januar 2025 Partnerin im Forschungsprojekt „Sozioökonomische Transformationsdynamiken bäuerlicher Betriebe bei der Umstellung auf alternative Proteine (SoeTRA)“. Dieses Projekt wird im Verbund mit dem Forschungsinstitut VISTRA an der Universität Vechta und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen des Chancenprogrammes Höfe durchgeführt und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für drei Jahre gefördert. Die wesentliche Aufgabe der KLB in diesem Projekt umfasst die Suche, Ansprache und Aktivierung transformationsaffiner Betriebe, die Etablierung eines Erstkontaktes sowie den Aufbau und die Begleitung eines Netzwerkes, stellt dafür die Kontakte zu anderen Verbänden und Interessenvertretungen her. Weiterhin besteht ihre Aufgabe in der Überprüfung der wissenschaftlich-analytischer Annahmen aus Sicht der Praxis und der realitätsbezogenen Herangehensweise. Weiterlesen …
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Freiheit und Demokratie, Teilhabe und friedliches Miteinander, das Recht, selbstbestimmt sein Leben zu gestalten, sind nicht selbstverständlich. Sie sind aber wesentlich dafür, dass wir in Deutschland seit vielen Jahrzehnten in Frieden und Wohlstand miteinander leben können. Dies gelingt, weil wir auf der Basis gemeinsamer Werte miteinander leben: Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Dies alles sind auch die Werte, die für das Handeln der Mitglieder der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) leitend sind. Für unseren Verband und die Menschen, die sich in ihm engagieren, sind diese gemeinsamen Werte unverhandelbar. Weiterlesen …