Wahlfreiheit und Koexistenz, Verbraucherschutz und Vorsorgeprinzip sind nicht mehr gewährleistet, wenn das Europaparlament ebenfalls zustimmt.
Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt.
In den vergangenen Wochen haben wir uns mit anderen Verbänden gemeinsam an die deutschen Minister und Ministerinnen gewandt. Sie scheinen unseren Argumenten gefolgt zu sein. Deutschland hat dem Vorschlag im Rat nicht zugestimmt – Danke dafür an dieser Stelle.
Der Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister und unsere Argumente finden Sie hier
Nun müssen Sie aktiv werden! Schreiben Sie an Ihre Europaangeordneten! Nutzen Sie gerne unsere Argumente!
Vor dem aktuellen Hintergrund hat der Beschluss der KLB Deutschland für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eine besondere Aktualität. Wir fordern die Mitglieder im EU-Parlament auf, bei ihrer Entscheidung folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …
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KLB Deutschland fordert im Trilog die Berücksichtigung von Wahlfreiheit, Koexistenz und die Einhaltung des Vorsorgeprinzips sowie das Verbot von Biopatenten
Morgen steht in Brüssel eine weitreichende Entscheidung zu den neuen Regelungen für die sogenannten neuen Gentechniken (NGT) an. Die Gefahr, dass zukünftig nahezu 90 – 95 % der neuen Gentechnik-Pflanzen ohne Risikoprüfung angebaut und deren Produkte verkauft werden können, ist zu groß. Eine Lösung, die Wahlfreiheit gewährleistet und Biopatente verhindert, scheint nicht in Sicht zu sein.
Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund hat der Beschluss der KLB Deutschland für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eine besondere Aktualität. Auch für die morgige Sitzung werden die Triolog-Partner (EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Rat) aufgefordert, folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …
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