Landvolkbewegung für Erarbeitung von UN-Deklaration Menschenrechte von Bauern im Blick

Die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB) unterstützt den Prozess zur Erarbeitung einer UN-Deklaration über die „Rechte von Bauern und anderen in ländlichen Bereichen arbeitenden Menschen“ und befürwortet, dass diese im Menschenrechtsrat verabschiedet wird.

Im Rahmen der Bundesversammlung der KLB vom 05. bis 07. Mai in Schmochtitz folgten die Delegierten damit einem Antrag des Arbeitskreises Internationale Solidarität und AK Landwirtschaft, Umwelt, Raumordnung (LUR).

Die KLB ist in vielen internationalen Gremien und Gruppierungen vertreten und setzt sich dort mit großer Erfahrung und hohem Engagement für die Rechte der ländlichen Bevölkerung ein, insbesondere für die Rechte auf Land, auf Wasser und auf Saatgut ein. Diese Rechte sind für die KLB die Grundlage schlechthin für die Durchführung von Landwirtschaft und damit für die Ernährung der Menschen vor Ort. Partner der KLB aus den südlichen Ländern berichten immer wieder, dass diese Rechte dort gefährdet sind oder gar missachtet werden.

Erklärtes Ziel der KLB ist es, die Öffentlichkeit und die Politik in Deutschland und Europa für die Probleme der ländlichen Bevölkerung auf der ganzen Welt zu sensibilisieren, damit in Zukunft Menschenrechtsverletzungen offen thematisiert und im besten Falle beendet werden. Die KLB gibt der ländlichen Bevölkerung eine Stimme. Hier finden Sie den verabschiedeten Antrag: 8.4) verabsch. 2017 Antrag 4 Prozess UN Deklaration

 

 

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