KLB Referententagung

Bild Hoempage 

Nach vielen Jahren Pause trafen sich dieses Jahr wieder die Referentinnen und Referenten, sowie Landvolkseelsorger, um über Anliegen und Zukunft der KLB zu diskutieren.

Die Referentenwoche mit Partnern und Kindern war bis zum Jahr 2000 eine feste Einrichtung. In den verschiedenen Landvolkshochschulen trafen sich Hauptamtliche, um neue Fertigkeiten zu erlernen, aber vor allem auch um sich besser kennen zu lernen und um ihre Familien ‚im Hintergrund‘ in das Geflecht KLB mit einzubeziehen. Kulturelle Aspekte trugen wesentlich zum Gelingen bei.

Nach langer Pause nun im Jahr 2016 eine Wiederbelebung dieser Idee. Die meisten Kinder der Referenten sind schon aus dem Haus, die Vorstellung eine Woche Arbeitszeit irgendwie im Kalender frei zu schaufeln eher illusorisch – also haben wir uns auf zwei Übernachtungen geeinigt.

Nach der Anreise gab es eine ausführliche Vorstellungsrunde, mit persönlichen und beruflichen Aspekten, in dem selbst für ‚alt eingesessene‘ Referenten erstaunliche und neue Informationen zu Tage kamen. Am nächsten Tag dann der Start in die Tagung unter der Fragestellung „KLB 2030 – wie strahlt die KLB in 15 Jahren (aus)?“

Unsere beiden Moderatoren Sylvia Hindelang und Karl Müller-Hindelang (vielen noch als ehemaliger KLB Geschäftsführer von Augsburg bekannt) begleiteten uns beim Visionen aufspüren, beim Festhalten und Herausfinden, was für uns am wichtigsten ist, und beim Eingrenzen der ersten Schritte auf dem Weg zu unseren Zielen.

Dafür, dass sie alles mit angehört, motiviert, strukturiert, gelenkt und auf einen Punkt gebracht haben, ein herzliches Dankeschön von uns allen.

Also, unsere Visionen waren gefragt. Die KLB im Jahr 2030 ist ein attraktiver, anziehender Verband mit großer Ausstrahlungskraft. Was zeichnet die KLB aus?

In Zeichnungen und geistigen ‚Landkarten‘ wurden die Visionen aller Teilnehmer festgehalten.

Folgende Themen und Arbeitsgebiete wurden identifiziert: Ländlicher Raum/Lebensraum Dorf, Landwirtschaft, Schöpfung und Nachhaltigkeit, Familien/Partnerschaft, internationale Solidarität, ‚Für den Menschen‘, Verband, Ausstrahlung.

Im zweiten Block ging es dann um die Bestandsaufnahme. KLB 2016 – Was läuft bei dir? Was läuft nicht?

Zu den vorher genannten Themengruppen wurden grüne Karten dazu geheftet, um funktionierende und positive Aktionen darzustellen, rote Karten für Aktionen/Funktionen, die noch verbessert werden sollen, bzw. fehlen.

Auffallend war, dass viele grüne, also ‚läuft gut‘ Karten verteilt wurden. Aber natürlich auch Wunschkarten in rot. So wurde z.B. bemängelt, dass spezifische Aspekte für Familien auf dem Land zu wenig behandelt werden, oder dass KLB ‚mehr Kante‘ zeigen sollte, dass ‚noch mehr an einem Strang als Ganzes gezogen werden sollte.

 

Zwei Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit Zielen, mit den nächsten Schritten, mit der Umsetzung für die Themen, die die Gruppe zu den wichtigsten Schwerpunkten wählte.

In der Schlussrunde konnte jede und jeder Teilnehmer noch benennen, was er oder sie als Ergebnis nach Hause mitnehmen konnte. Und auch der Wunsch nach Wiederholung dieses Veranstaltungsformates wurde mehrmals genannt.

 

Wir haben übrigens nicht nur gearbeitet! Die kulturelle Vielfalt wollte gewürdigt werden. Wir hatten eine hervorragende Führung in der barocken Kirche – mit interessanten Vergleichen von Strategien in der Bauzeit der Kirche und was dies für KLB Strategien heute heißen könnte! Und eine sonnige und sommerliche Wanderung auf dem Brettlweg mit dazu gehörigem Ausklang im Biergarten. Nur zwei Worte dazu – einfach gelungen!

KKn

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