KLB, ILD und EDL mit Standaktion auf dem ErlebinsBauernhof in Halle 3.2 der Grünen Woche 2017

„Ich wollt“, ich wär ein Huhn?!“ sangen die Comedian Harmonists vor über 80 Jahren in Berlin das erste Mal. Es ist auch das diesjährige Motto der Standaktion der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland (KLB), dem Internationalen Ländlichen Entwicklungsdienst (ILD) und des Evangelischen Dienstes auf dem Land (EDL) auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 auf der Grünen Woche 2017. Was hat das gute, alte, frische Frühstücksei auf unserem Tisch mit glücklichen Hühnern, Futtermittelimporten und Fragen der Globalisierung zu tun?

Die Kirchen und der ILD wollen mit ihrem Angebot auf der Grünen Woche besonders agrarethische Aspekte ansprechen und laden Landwirte, Verbraucher, Verarbeiter und Handel zum Dialog ein.

Die Diskussion über moderne Tierhaltungsformen und Tierschutz ist derzeit gehörig aufgeheizt. Offensichtlich gibt es Zielkonflikte zwischen Ertrag und immateriellen Werten.

Wie kann man soziale Werte, öffentliche Güter und ethische Fragen wie z.B. das Tierwohl bewerten? Was wird (noch) akzeptiert? Was ist bezahlbar? Welcher Preis ist fair? Das sind Fragen, zu denen die Standaktion neue Zugänge bietet.

Eine Dorfkirche steht dabei im Mittelpunkt des Standes und bietet im Kirchenraum mit Bibelzitaten und Gebetstexten einen theologisch-ethischen Zugang zum Thema. Im Pfarrgarten vor der Kirche können über ein Hühner-Glücks-Rad spielerisch die Vorstellungen von glücklichen Hühnern mit den vielen Faktoren, die in der landwirtschaftlichen Legehennen-Haltung bedacht werden müssen, ins Gespräch gebracht werden. Auch internationale Ernährungssicherung und weltweite Ernährungssouveränität als zentrale Forderungen der Kirchen werden thematisiert.

 

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