KLB beim Zukunftsforum des BMEL

Ein buntes Spektrum an Erfahrungen aus der Praxis und Hintergrundwissen zum Aufbau von Netzwerken bot die Veranstaltung beim Zukunftsforum.

Funktionierende Netzwerke stärken den ländlichen Raum! – Und was braucht es für ein gutes Netzwerk?

Was sind eigentlich Netzwerke, wie werden sie aufgebaut und brauchen sie Pflege? Auf diese und ähnliche Fragen antwortete gleich zu Beginn Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Bürgermeister Egger aus der Gemeinde Salgen bot praxisnahe und lebendige Einblicke in die Netzwerkarbeit in seiner Heimatgemeinde und stellte auch einige Ergebnisse aus der Studie „Netzwerk Kommune, Kirche, Gesellschaft“ vor. „Die Zusammenarbeit von Kirche und Gemeinde funktioniert gut“, meinte er mit einem Augenzwinkern, „dafür sorgt schon, dass meine Frau im Kirchengemeinderat aktiv ist und mit mir als Aktiver in der Kommune haben wir immer kurze Kommunikationswege!“

Eine Fülle an etablierten und sehr gut funktionierenden Projekten konnte Ingrid Engelhart, Vorsitzende und Geschäftsführerin SPES e.V. vorstellen. Unter das Leitmotiv „Lebensqualität durch Nähe – SPES Zukunftsmodell“ fügen sich eine Vielzahl an ehrenamtlich und hauptamtlich funktionierenden Projekten ein. Die anschauliche und begeisternde Art der Vorstellung machte Lust gleich loszulegen.

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Dr. Joachim Drumm, Ingrid Engelhart, Elisabeth Konrad, Bürgermeister Hans Egger

Am Schluss stellte Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm die praktische Umsetzung eines Netzwerkes in der Diözese Rottenburg-Stuttgart vor. K-Punkt Ländliche Entwicklung im Kloster Heiligkreuztal. Der sogenannte ‚K-Punkt‘ wurde von der Kirche im Kloster Heiligkreuztal eingerichtet, um ländliche Entwicklung in der Region zu fördern, und Menschen im ländlichen Raum zu vernetzen, damit sie Hoffnung schöpfen, Sinn erfahren und Gemeinschaft erleben. Als Knotenpunkt im Netzwerk fördert er Begegnung, Austausch und Kooperation zwischen Akteuren ländlicher Entwicklung.

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